Rundschreiben 2019

Elben, Januar 2019


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


ein ereignisreiches, schönes und arbeitsintensives Jahr 2018 liegt hinter uns, beispielhaft seien einige Aspekte bzw. Veranstaltungen an dieser Stelle genannt:
•    Die dorfprägenden Vereine haben in bewährter Manier unsere Traditionen gepflegt, wir konnten bei herrlichem Wetter unsere Schützenfeste und Wendener Kirmes feiern;
•    Die  Chöre haben diverse Veranstaltungen mit Kultcharakter besucht bzw. ausgerichtet;
•    Die Nachwuchsförderung im Dorfverein (Elbkids) wurde weiterhin auf einem hohen Niveau gehal-ten und durch die Einführung eines Babyspielkreises sinnvoll erweitert (Elbminis);
•    Wir konnten u.a. durch den Elber Apfelsaft den 2. Platz  beim Innogy-Klimaschutzpreis der Ge-meinde Wenden erringen;
•    Der Sportverein hat die Drainage auf dem Rasenplatz erneuert;
•    Auch die sehr gute Resonanz bei Frühschicht  und Krippenandacht  am Jahresende hat gezeigt, dass Elben nach wie vor „lebt“;
•    Von besonderer  Bedeutung  war die Fertigstellung/Eröffnung unseres Leaderprojektes über dem Sportplatz, an dem Sportverein, Schützenverein und Dorfverein  federführend beteiligt waren. Ohne die privaten Haushalte in Elben und Scheiderwald um Spenden zu bitten, haben diese Vereine einen großen finanziellen und arbeitsintensiven Beitrag beigesteuert, ohne die ein solches gemeinsames Mammutprojekt schlichtweg undenkbar gewesen wäre. Dies gilt ebenso für die finanzielle Förderung und die Unterstützung durch die Gemeinde Wenden, für die ich mich auch an dieser Stelle beim Bürgermeister, den beteiligten Fachdienstleitern und nicht zuletzt beim Bauhof der Gemeinde recht herzlich bedanke.


Ebenso bedanke ich mich auch bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das ehrenamtliche und finanzielle Engagement in allen dörflichen Vereinen, Verbänden und Projekten, die unser Dorf in unserer Entwicklung weiter gebracht haben.


Im Hinblick auf die Verhandlungen mit dem Kirchenvorstand über die evtl. Trägerschaft des Pfarrheims konnte bis dato keine Einigung erzielt werden, ein Erwerb ist bei der Kaufpreisvor-stellung des KV aus unserer Perspektive zurzeit nicht darstellbar. Es bleibt abzuwarten, ob sich möglicherweise auch durch die veränderte Zusammensetzung im KV Veränderungen ergeben können.


In diesem Zusammenhang appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Kontrover-se um den seinerzeit zum Teil umstrittenen Umbau bzw. die Renovierung unserer Kirche niederzulegen, um zukünftig möglichst gemeinsam mit dem KV die Zukunftsfähigkeit un-seres Pfarrheims sicherzustellen.


Aus diesem Grunde habe ich eine Fragebogenaktion durchgeführt, von den ca. 160 verteilten Bögen sind 60 ausgefüllt zurückgegeben worden. Dies entspricht einer sehr guten Rücklaufquo-te von knapp 38%. Bei diesen Rückläufern haben alle angekreuzt, dass ihnen das Pfarrheim wichtig oder sehr wichtig sei. Viele Bürgerinnen und Bürger signalisieren Bereitschaft, bei evtl. baulichen Maßnahmen ehrenamtliche Mithilfe zu gewähren, einige sind darüberhinaus auch be-reit unter bestimmten Umständen auch finanzielle Mittel einzubringen. Weitere konkretere Er-gebnisse der Befragung werden zukünftig auf der JHV bzw. auf unserer Internetseite, selbstver-ständlich anonym und allgemein, veröffentlicht. Nach wie vor sind wir, d.h. die entsprechende Arbeitsgruppe des Dorfvereins, jederzeit für weitere Anregungen ansprechbar.


Erste Ideen sind bereits in Planung: So wurde auf der Terminabsprachekonferenz beim OV und den örtlichen Vereinen beschlossen das Pfarrfest wieder aufleben zu lassen, dessen Erlös zur Attraktivierung des Pfarrheims genutzt werden könnte. Ebenso soll der Erlös der Stall- und Spielplatzeröffnung im Scheiderwald (Sommer 2019) für diesen Zweck zur Verfügung stehen.


Dies sind zunächst kleine Schritte, die aber aus meiner Perspektive in die richtige Richtung gehen: Wir werden uns zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit stärker als bisher einbringen müs-sen, um das Pfarrheim für weitere Generationen als örtliche Begegnungsstätte zur Verfügung zu haben. Deswegen glaube ich -auch als Familienvater- sagen zu können, dass hier die Eltern unserer Kinder eine besondere Verantwortung haben und wahrnehmen sollten, wir bauen und ver-trauen hier aber auch auf die Solidarität der älteren Generationen. Dies hat Elben immer ausge-zeichnet und wird auch zukünftig so sein, dies ist meine feste Überzeugung.
Ansonsten haben wir 2019 ein weiteres Jahr mit vielen Ereignissen und Höhepunkten vor uns:


Es wird wieder einen Wettbewerb auf Gemeindeebene (Unser Dorf hat Zukunft) geben, auch der Bankpatenwettbewerb soll stattfinden. Der Sportverein richtet neben den Gemeindepokal-turnieren in 2018 auf dem Platz jetzt auch die Hallenturniere (beide Seniorenturniere und Altliga) aus, die Chöre haben taditionell einen vollen Teminplan.


Absoluter Höhepunkt wird natürlich das 100-jährige Jubiläum unseres St. Helena Schützenvereins sein, das seine Schatten bereits vorauswirft. Der größte Verein in unserem Dorf, der das Dorfleben nunmehr seit 10 Jahrzehnten prägt wie kein anderer, hat ein Programm der Superlati-ve aufgelegt, indem alle Generationen ausreichend Gelegenheiten finden werden, um dieses Fest angemessen zu feiern und die außerordentlichen Leistungen des Schützenvereins entsprechend zu würdigen. Ich freue mich bereits jetzt auf die Einstiegsparty „Elbarenal“, den Kommersabend und auf das gesamte Programm des Jubiläumsschützenfestes.


Zu guter letzt lade ich alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein die dörflichen Aktivitäten zu unterstützen, sei es durch aktive Mithilfe in Vereinen, Verbänden oder bei konkreten Projekten, oder durch finanzielle Unterstützung oder durch den Besuch dörflicher Veranstaltungen jedweder Art.


Für Rückfragen oder Anregungen bin ich stets dankbar und meistens auch erreichbar.


Ich wünsche allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2019 und verbleibe
 
mit freundlichen Grüßen

 

Peter Niklas
Ortsvorsteher